Versorgungssicherheit

„Wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint, gehen die Lichter aus.“

Stimmt nicht
7Tage

dauerte die längste Flaute 2025. Trotzdem gab es in jeder Viertelstunde genug Strom für alle.

Einordnung

Vom 15.1.2025 bis 21.1.2025 lieferten Wind und Sonne zusammen nur 14 % des Stromverbrauchs. Eingesprungen sind Gaskraftwerke (24 % der Versorgung), Braunkohle (19 %), Steinkohle (10 %), Biomasse und Wasserkraft (15 %) sowie Importe aus den Nachbarländern (13 %).

Das Netz hielt die Frequenz dabei so stabil wie an einem Tag mit viel Wind und Sonne (siehe unten).

Die längste Flaute 2025: Wer hat geliefert?
MiDoFrSaSoMoDi
  • Import
  • Solar
  • Wind
  • Biomasse/Wasser
  • Sonstige (Öl, Müll, …)
  • Gas
  • Steinkohle
  • Braunkohle
  • Verbrauch
Maximalwert der Achse: 100 GW
Anteil an der Versorgung während der Flaute
Gas
24 %Braunkohle
19 %Biomasse/Wasser
15 %Import
13 %Wind
11 %Steinkohle
10 %Solar
4 %Sonstige
4 %

Und das Netz?

98,3 %der Zeit innerhalb ±50 mHz am 17.1.2025 (Flaute, 24 % Ökostrom)
96,4 %am 26.10.2025, einem Tag mit mehr Ökostrom als Verbrauch

Quelle: Energy-Charts (Fraunhofer ISE), öffentliche Nettostromerzeugung (15 min) und Netzfrequenz DE-Freiburg, 15.1.2025–21.1.2025. Flaute = Tage, an denen Wind und Sonne zusammen unter 20 % des Verbrauchs lieferten. Stand 11.10.2026.